Der „Notfall“-Taster – eine FHEM-Spielerei

Für „spezielle“ Notfälle

Nachdem ich in unserem Bad einen Abluftventilator eingebaut und die Steuerung feuchtigkeitsabhängig mit FHEM in die Hausautomation eingebunden habe kam mir die „Schnapsidee“: Was ist eigentlich wenn man auf dem „Thron“ hockt und ein Notfall eintritt? (Muss ich das wirklich näher erläutern 😉 ) Das ließe sich doch bestimmt mit Trick 17 und FHEM lösen…

Die erste Idee versuchte meine Frau dann niederzuschmettern mit dem Argument „Dafür haben wir doch dieses Raumspray Brise One Touch„.
Aber ich wäre nicht ich wenn ich dafür nicht eine Gadget-Lösung erfinden könnte. Und das Argument meiner Frau brachte mich auf eine noch größere Idee – eine Verbindung aus beidem!!!. Also ran ans Werk!

mit Fritzing zusammen gepfuscht

Zuerst habe ich mir Gedanken gemacht wie ich überhaupt ein Signal absetzen kann damit die Hausautomation den Lüfter aktivieren kann. Da bei mir bereits MQTT auf dem Raspberry läuft wollte ich auf das System setzen. Im Keller lagen noch ein paar Bauteile wie Taster und ESP8266 herum mit denen man das realisieren könnte. Ähnlich einem Dash-Button von Amazon habe ich dann einen WLAN-Taster gebaut der eine MQTT-Message absetzt. Anregungen dazu findet man zu Hauf im Netz, ich habe mich für die allereinfachste Variante entschieden: Ein ESP8266 der im Deepsleep schlummert, auf Tastendruck auchwacht, eine bestimmte Message absetzt und wieder in den Deepsleep zurück fällt. Bevor jetzt gemault wird „warum denn der ESP8266 12e? Der ESP-01 langt doch vollkommen!“: Ja, der langt, aber ich hatte aus einer Falschlieferung noch ne Menge 12e übrig und da musste ich auch keine Stifte auslöten 😉  (Pinouts für den 12e und den ESP-01)
Die Schaltung ist nicht zu 100% perfekt (man könnte am Taster noch nen PullDown-Widerstand einsetzen), für meinen Anwendungszweck aber ausreichend und bisher hatte ich noch keine Ausfälle. Ebenso könnte man die Batterie durch eine andere Variante tauschen, aber auch hier wollte ich es so einfach wie möglich haben und habe mich für 2 AAA-Batterien entschieden. Aktuell habe ich einen Satz seit rund 7 Monaten in Betrieb und die Spannung langt immer noch für die Schaltung.

Nun zur Software auf dem ESP. Grundlage hierfür war ein Script von Andy Wolff welches ich für meine Zwecke etwas „ausgedünnt“ habe (Ich brauche nicht alle Funktionen).

Was macht das Script? Durch Tastendruck den ESP aus dem Deepsleep aufwecken, MQTT-Message mit Schaltzustand und Batteriespannung absetzen, ESP wieder in den Deepsleep setzen. (Moment, hatte ich das nicht schon erwähnt?)

Script auf den ESP flashen, testen, weiter geht es.

Natürlich würde das jetzt schon langen um den Lüfter zu aktivieren. Aaaaber: meine Frau sprach ja was von „Raumspray“. Das muss natürlich auch mit integriert werden.
Also ein Gehäuse entwerfen wo Batterien, der ESP nebst Taster und so eine Brise One Touch Kartusche rein passen UND auch noch zusammen aktiviert werden können!
Gemessen, gemessen, gemessen und in Fusion360 konstruiert. Nach einiger Zeit war dann die Grundplatte fertig und mit dem 3D-Drucker gedruckt. Schaltung eingebaut, Deckel gedruckt, Taster etwas „feingetunt“ (Ich hab ein Stück Zellkautschuk drüber geklebt um den Druck etwas abzufangen) und ausprobiert: fertig.

 

 

 

 

 

Ist nicht schick aber funktional. Die Dateien für den 3D-Drucker könnt ihr bei Thingiverse downloaden (ihr findet dort auch einen Deckel ohne Schriftzug).

In FHEM wird die MQTT_Message  mittels eines MQTT-Device ausgelesen und in meinem Fall mit einem DOIF ein Watchdog-Timer gesetzt der den Badlüfter für 5 Minuten aktiviert (hier: Fall ## 1)

## 1
([Paniktaster] eq "ON" )
(set Watchdog_Paniktaster on-for-timer 300)
(set Bad_Luefter on)
## 2
DOELSEIF
([Sensor_Badezimmer:humidity] > 70)
(set Bad_Luefter on)
## 3
DOELSEIF
([Watchdog_Paniktaster] eq "off" and [Sensor_Badezimmer:humidity] < 70)
(set Bad_Luefter off)

Fertig!

 

 

Salz- & Pfefferstreuer aus PETlingen

Auf der Suche nach einem wirklich wasserdichten Salzstreuer stolperte ich über Petlinge. Das sind Kunststoffrohlinge für Pfandflaschen. Diese werden gern auch beim Geocaching als Behälter benutzt. Diese sind, je nach Deckel, auch wasserdicht. Einfach mal in den Deckel schauen, es gibt viele Flaschen mit einer eingelegten Dichtung. Die sind perfekt.
Den Streueinsatz habe ich mit meinem 3D-Drucker aus lebensmittelechtem PETG gedruckt.
Einen Einsatz für Pfeffer habe ich auch zum Ausdrucken beigefügt.

Die Files kann man hier downloaden:
THINGIVERSE

Backup des Raspberry Pi im laufenden Betrieb

Auf meinem Raspberry Pi läuft die Hausautomatisierung FHEM. Diese kann von Haus aus schon Backups von sich selbst anlegen, allerdings laufen auf meinem Raspberry noch weitere Dinge im Hintergrund die ich garantiert bei einem Wechsel der SD-Karte vergessen würde neu aufzusetzen. Und dann sitz ich wieder da, mache dicke Backen und weiß nicht warum der Quark nicht läuft.

Also habe ich für mich beschlossen dass ich liebe die komplette SD-Karte als Backup ablege. Das kann man nun mit verschiedenen Methoden veranstalten. Einerseits könnte man mit Software wie Win32 Disk Imager an einem Windows PC die Karte klonen wozu ich aber jedes Mal den Raspberry herunter fahren müsste, die SD-Karte raus pfriemeln und ins Lesegerät stecken müsste.
Praktischerweise kann so ein Raspberry mit dem „dd Kommando“  sich auch selber klonen und das Backup auf einen externen USB-Stick, oder wie in meinem Fall, dieses auf ein externes NAS legen.

„dd“ würde ein Image auf der SD-Karte anlegen was aber totaler Quatsch wäre, wie käme man bei einem Defekt dann an die Daten? 😉
Also müssen wir ein externes Laufwerk „mounten“. Das bedeutet, wir gaukeln dem Raspberry vor dass das externe Laufwerk, welches wir beim Mounten verknüpfen ein Verzeichnis auf dem Raspberry sei.

Und das geht so:
Mit Putty auf dem Raspberry einloggen.
Als erstes legen wir nun das Verzeichnis an welches als Verbindungspunkt laufen soll.

sudo mkdir /backup

Als nächstes folgt die Verknüpfung mit dem externen Laufwerk. In meinem Fall ein externes NAS im Keller welches Benutzername und Passwort benötigt, die Backups sollen später im Verzeichnis „backup“ abgelegt werden (muss schon existieren):

sudo mount -t cifs -o user=meinBenutzername,pass=MeinBenutzerPasswort //192.168.178.123/backup //backup

Dabei muss dann entsprechend Benutzername, Passwort und IP-Adresse bei Euch angepasst werden.

Damit bei jedem Neustart des Raspberry das Laufwerk auch wieder neu gemounted wird muss noch per Crontab ein Job angelegt werden. Dazu gehe ich aber später ein, wir müssen eh noch im Crontab einen Job anlegen.

Um einen USB-Stick zu mounten muss man etwas anders vorgehen, da hängt es unter anderem davon ab welchen Typ man benutzt. Da verweise ich auf dieses Tutorial, es würde hier zu lang werden.

Nun benutzen wir ein Script welches recht komfortabel die Backups erstellt und, wenn eine bestimmte Anzahl an Backups vorhanden ist, das älteste löscht.
Dazu einfach den Editor nano starten:

sudo nano /home/pi/Backup.sh

Hier nun das Script (Quelle:  Raspberry-tips) hinein kopieren und folgende Variablen anpassen:

  • BACKUP_PFAD – Pfad zum verknüpften Laufwerk (in unserem Fall /backup)
  • BACKUP_ANZAHL – Wieviele Backups sollen aufbewahrt werden?
  • BACKUP_NAME – Name der Sicherung
  • DIENST_START_STOP – Dienste die vor dem Backup gestoppt und dann wieder gestartet werden. Das ist zum Beispiel ziemlich wichtig wenn u.a. ein MySQL-Server mit drauf läuft, es gibt sonst korrupte Datenbankeinträge. Hat man keine wichtigen Dienste laufen kann man die Zeilen 11 und 17 mit einer Raute auskommentieren.
#!/bin/bash
 
# VARIABLEN - HIER EDITIEREN
BACKUP_PFAD="/pfad/zum_backup_order"
BACKUP_ANZAHL="5"
BACKUP_NAME="RaspberryPiBackup"
DIENSTE_START_STOP="service mysql"
# ENDE VARIABLEN
 
# Stoppe Dienste vor Backup
${DIENSTE_START_STOP} stop
 
# Backup mit Hilfe von dd erstellen und im angegebenen Pfad speichern
dd if=/dev/mmcblk0 of=${BACKUP_PFAD}/${BACKUP_NAME}-$(date +%Y%m%d-%H%M%S).img bs=1MB
 
# Starte Dienste nach Backup
${DIENSTE_START_STOP} start
 
# Alte Sicherungen die nach X neuen Sicherungen entfernen
pushd ${BACKUP_PFAD}; ls -tr ${BACKUP_PFAD}/${BACKUP_NAME}* | head -n -${BACKUP_ANZAHL} | xargs rm; popd

Abspeichern mit STRG+X, Y und Enter. Das Script muss nun ausführbar gemacht und verschoben werden:

sudo chmod 755 /home/pi/Backup.sh
sudo mv /home/pi/Backup.sh /usr/local/bin/Backup.sh

Kommen wir nun zum Crontab. Mit Crontabs können zeitgesteuert Prozesse gestartet werden.
Dazu den Crontab-Editor öffnen mit:

sudo crontab -e

Unter der letzten Zeile einen neuen Job anlegen mit

00 01 * * * /usr/local/bin/Backup.sh

Damit wird jeden Tag um 1 Uhr früh ein Backup gestartet.
Wer sich selber andere Zeiten oder nur für bestimmte Tage die Woche ein Backup anlegen möchte schaut sich mal den crontab guru an, da kann man sich seinen Zeitplan recht komfortabel zusammenstellen und dann die Zeile kopieren.

Ich sprach ja vorhin davon dass wir bei den Crontabs noch einen weiteren Job wegen des Mounts anlegen müssen. In eine weitere Zeile fügt ihr folgendes ein:

@reboot mount -t cifs -o user=meinBenutzername,pass=MeinBenutzerPasswort //192.168.178.123/backup //backup

Passt auch hier wieder ggf. Eure IP, Pfade und Name/Passwort an.

Nun noch speichern mit STRG+X, Y und Enter und schon laufen zur gewünschten Zeit die Backups.
Für meine 8 GB SD-Speicherkarte dauert ein Backup etwa 9 Minuten. Ich lasse die Backups 2x wöchentlich laufen jeweils morgens um 3 Uhr.
Mein Job dazu sieht dann wie folgt aus:

00 03 * * 1,5 /usr/local/bin/Backup.sh

Und was macht man nun im Fall des Falles um das Backup zurück zu spielen?

Einfach das Image vom NAS mit dem Programm Win32 Disk Imager (oder einer anderen Software zum Bespielen von Images auf SD-Karten) auf eine frische Speicherkarte spielen, einstecken, Rasperry booten, fertig.

FHEM – Homematic Heizkörperthermostat mit externem Temperatursensor peeren

Homematic Heizkörperthermostat HM-CC-RT-DN

Vor einiger Zeit habe ich angefangen unser Haus „smart“ zu machen. Für die Automatisierung habe ich mich für das Projekt FHEM entschieden welches auf einem kleinen Raspberry Pi 3 werkelt und daher ohne Hersteller-Clouds klar kommt. FHEM arbeitet mit sehr vielen Hersteller-Protokollen zusammen und ist umfangreich editierbar. Allerdings setzt es einen gewissen Grad an Programmierkenntnissen voraus. Und manchmal findet man die Lösung für seine Probleme nicht immer sofort sondern über mehrere Quellen verteilt.
So erging es mir z.B. als ich meine Homematic Funk-Heizkörperthermostate HM-CC-RT-DN nachträglich mit externen Temperatursensoren verbinden wollte. Die Homematic-Sensoren lassen sich zwar unabhängig von FHEM mit den Thermostaten peeren, kosten aber ne Menge. Und da XIAOMI seine Aquara Sensoren für sehr schmales Geld anbietet stand für mich schnell fest: die sollen es werden.
Die nun folgende Prozedur funktioniert aber auch mit anderen externen Sensoren so lang sie in der Lage sind ihre Werte an FHEM zu übermitteln.

XIAOMI Aqara SensorEin Blick ins FHEM-Wiki verspricht: kinderleicht. *hust*
Dort wird das Peering nur „husch-husch“ beschrieben. Allerdings gibt es ein paar Klippen zu umschiffen bis alles so läuft wie gewünscht. Nachdem ich über mehrere Quellen mir alle Informationen zusammen getragen habe schreibe ich sie hier mal nieder. In erster Linie für mich für weitere Sensoren, aber vielleicht hilft es dem ein oder anderen ebenfalls.

zum peeren mit externen Sensoren muss man sich in FHEM ein virtuelles Homematic-Device (in meinem Fall fürs Wohnzimmer) anlegen. den Teil <Homematic-Id> ersetzt man durch eine beliebige, 6stellige Zahl die in Zukunft als eigenständige „Adresse“ des Device dient.

define Wohnzimmer_virt_Temperatur CUL_HM <Homematic-Id>

Dem Device einen virtuellen Kanal hinzufügen:

set Wohnzimmer_virt_Temperatur virtual 1

Da das kein virtueller Knopf sondern ein Sensor ist benennen wir das mal um:

rename Wohnzimmer_virt_Temperatur_Btn1 Wohnzimmer_virt_Temperatur_Sensor1

Ich füge das Device nun dem Raum „Heizung“ hinzu (ist aber nicht erforderlich)

attr Wohnzimmer_virt_Temperatur_Sensor1 room Heizung

Das Device muss nun noch wissen mit wem es die Daten kommuniziert, in meinem Fall ist das ein nanoCUL

attr Wohnzimmer_virt_Temperatur IODev nanoCUL

Das Attribut „expert“ bitte löschen.

deleteattr expert

Nun wird das virtuelle Device mit meinem Thermostat gepeert. Bei den Thermostaten macht man dies über den Kanal 01 Weather

set Wohnzimmer_virt_Temperatur_Sensor1 peerChan 0 Wohnzimmer_Heizung_Weather single set

 

Bevor man nun weiter macht sollte man (nein, man muss) dringend warten bis das Peering abgeschlossen ist. Man erkennt es daran dass im Status des Thermostat CMDs_done steht und mit dem Befehl

set hm peerXref

das Peering in beide Richtungen eingetragen ist. das sieht dann so aus:

 

 

Sollte das Peering in beide Richtungen nicht abgeschlossen sein dann den letzten Schritt

set Wohnzimmer_virt_Temperatur_Sensor1 peerChan 0 Wohnzimmer_Heizung_Weather single set

so lang wiederholen bis beide Richtungen zu sehen sind.
Im Grunde genommen kann man nun schon überprüfen ob Daten vom virtuellen Device ans Thermostat übermittelt werden.
Mit

set Wohnzimmer_virt_Temperatur_Sensor1 virtTemp 30

sollte nach kurzer Zeit in FHEM beim Thermostat im Weather-Channel bei state  nach kurzer Zeit die 30 angekommen sein.

Gut, nun müssen wir aber noch die Werte vom XIAOMI (oder anderem) Sensor automatisiert zum Thermostat bekommen.
Das macht man per „at“
In meinem Fall sieht das so aus:

define at_Wohnzimmer_virt_Temperatur at +*00:05 { my $T=(ReadingsVal("Sensor_Wohnzimmer","temperature",20.0));; fhem "set Wohnzimmer_virt_Temperatur_Sensor1 virtTemp $T";;}

Damit wird alle 5 Minuten der gemessene Temperaturwert vom „Sensor_Wohnzimmer“ (mein XIAOMI Aqara) an das virtuelle Device (welches wir gerade erstellt haben) übergeben und schlussendlich dank Peering ans Thermostat übergeben.
Ich verschiebe nun noch das at in den Raum „Zeitschaltuhren“

attr at_Wohnzimmer_virt_Temperatur room Zeitschaltuhren

 

Der Übersichtlichkeit wegen nun noch mal alle Schritte ohne Erklärung und mit verkürzten Namen nacheinander:

define wz_vTemp CUL_HM&nbsp;<Homematic-Id>
set&nbsp;wz_vTemp virtual 1
rename&nbsp;wz_vTemp_Btnl&nbsp;wz_vTemp_Sensor1
attr&nbsp;wz_vTemp_Sensor1 room Heizung
attr&nbsp;wz_vTemp IODev nanoCUL&nbsp;
deleteattr expert
set&nbsp;wz_vTemp_Sensor1 peerChan 0 WZ_Heizung_Weather single set
define at_wz_vTemp at +*00:05 { my $T=(ReadingsVal("Sensor_WZ","temperature",20.0));; fhem "set wz_vTemp_Sensor1 virtTemp $T";;}
attr at_wz_vTemp room Zeitschaltuhren

Nun sollte alles laufen.

Was erlaube Facebook?

„Wir haben uns das Foto angesehen. Obwohl es gegen keine unserer Gemeinschaftsstandards verstößt, war es richtig, uns zu informieren.“

Diese, oder leicht ähnlich lautende Antworten bekommt man von Facebook immer wieder genannt wenn man Bilder oder Beiträge bei Facebook meldet. Man bekommt immer mehr den Eindruck dass diese Antworten automatisiert kommen und sich eigentlich gar kein Mensch um diese Meldungen drum kümmert. Und so ist es offenbar auch. Ich habe gerade einen Artikel darüber in der aktuellen Ausgabe der CHIP gelesen welcher sich mit mit der KI-Löschroutine beschäftigt.

Auch ich bin schon ziemlich oft mit diesem Automatismus in Berührung gekommen, aber lang nicht so krass wie in den vom Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel gesammelten Werken unter https://facebook-sperre.steinhoefel.de/

Nach dem Artikel und Durchstöbern der skurrilen Sammlung habe ich noch mal in mein Support-Postfach geschaut was nun aus meinen Meldungen geworden ist.

Hier ein paar Beispiele von mir:

Fake-Profil. bietet Nacktbilder zum Kauf an, Facebook ignoriert die Meldung aber Profil noch aktiv

Fake-Profil. bietet Nacktbilder zum Kauf an, Facebook ignoriert die Meldung aber. Profil noch aktiv

Die Meldung, dass der sich für jemand anderen ausgibt ignoriert Facebook ebenfalls. Profil noch aktiv

Die Spam-Seite „Billigfluge Deutschland“ stört Facebook offenbar nicht, sie existiert immer noch…

 

Und das trotz diverser Meldungen und Bewertungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für diese Facebook-Seite bitte ich Euch um Unterstützung. Ich habe sie bereits mehrfach gemeldet, Facebook allerdings findet nichts Schlimmes daran. Es geht mir bei der Meldung nicht um deren politische Einstellung (die ich zwar persönlich zum Kotzen finde, aber wir haben ja eine Meinungsfreiheit) sondern vielmehr um die Hetze, den Aufruf zur Gewalt und die teils wirklich brutalen Fotos auf denen u.a. abgeschlagene Köpfe zu sehen sind. Bitte helft mit und meldet die Seite und deren Inhalte.

Aufruf zur Gewalt und brutale Fotos – bitte melden!!! https://www.facebook.com/Widerstand-Uelzen-905265009568236/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und falls ihr die kommenden 30 Tage bei Facebook nichts von mir hört hat Facebook wohl dieser Beitrag nicht gefallen 😉
Nichts desto Trotz: meldet bitte die von mir angesprochenen Inhalte. Danke.

Was schleicht denn da durch meinen Garten?

Da wir im Winter ein paar sehr seltsame Tierspuren bei uns im Garten fanden haben wir beschlossen mal eine Wildcam aufzustellen.
Die „Fänge“ haben uns doch ein wenig erstaunt.
Sehr selbst…

Und zu guter Letzt noch ein paar „Bewegt-Bilder“

Wie klingt Dein Tag? Mai 2018

Beim Nachhören von Jörn Schaars feinem Podcast bin ich über die spannende Mitmach-Rubrik „Wie klingt Dein Tag?“ gestolpert bei dem Jörn und andere Blogger/Podcaster immer am 8. eines jeden Monats eine Soundcollage ihres Tages veröffentlichen.
Jörn hat zwar im letzten Jahr damit aufgehört, aber ich finde das sehr interessant und finde man sollte es wieder aufleben lassen.

Drum habe ich das „tote Pferd“ neu gesattelt und mal wieder hier und da etwas mit aufgezeichnet.
Und wenn es nur den Jörn erfreut dann ist das Ziel schon erreicht 😉

Aber vielleicht kann man das ja mal wieder zum Leben erwecken, schließlich haben es auch andere gute Dinge zurück aus der Versenkung geschafft. Man denke nur an das legendäre Eis „Brauner Bär„…

Also, ab an die Aufnahmegeräte und immer am 8. etwas aus Eurem Alltag aufnehmen/vorstellen!

Wendet Euch an Jörn, der mag so etwas!

Was ist hier wohl passiert?

Wie klingt Dein Tag? April 2018

Beim Nachhören von Jörn Schaars feinem Podcast bin ich über die spannende Mitmach-Rubrik „Wie klingt Dein Tag?“ gestolpert bei dem Jörn und andere Blogger/Podcaster immer am 8. eines jeden Monats eine Soundcollage ihres Tages veröffentlichen.
Jörn hat zwar im letzten Jahr damit aufgehört, aber ich finde das sehr interessant und finde man sollte es wieder aufleben lassen.

Drum habe ich das „tote Pferd“ neu gesattelt und mal einen Arbeitstag lang hier und da etwas mit aufgezeichnet.
Und wenn es nur den Jörn erfreut dann ist das Ziel schon erreicht 😉

Aber vielleicht kann man das ja mal wieder zum Leben erwecken, schließlich haben es auch andere gute Dinge zurück aus der Versenkung geschafft. Man denke nur an das legendäre Eis „Brauner Bär„…

Also, ab an die Aufnahmegeräte und immer am 8. etwas aus Eurem Alltag aufnehmen/vorstellen!

Wendet Euch an Jörn, der sammelt so etwas!

Hier nun also mein Auszug aus einer Schicht im April

Pinzgauer Bauernbrot

Aus unseren Urlauben in Österreich kenne ich ein Brot dessen Aroma ich hier in Norddeutschland noch nirgends gefunden habe. So resch die Kruste, so saftig die Krume und irre herzhaft. Nun hatte ich im Januar das große Glück das Rezept zum Bauernbrot nach Pinzgauer Art abstauben zu können. Und das ist gar nicht mal so schwer.

 

 

Für zwei kleinere oder einen großen Laib benötigt man:

  • 500 Gramm Roggenmehl Typ 1150
  • 500 Gramm dunkles Weizenmehl Typ 1050
  • 700 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL brauner Rohrzucker
  • 1 EL Meersalz fein
  • 150 Gramm Sauerteig (dazu gleich mehr)
    alternativ die Schisser-Variante:
    150 Gramm Seitenbacher Natursauerteig
    40 Gramm Bäckerhefe (ein Würfel)
  • 2 EL Kümmel gemahlen
  • 1 EL Koriander
  • 1 TL Fenchel
  • 1 TL Anis gemahlen
  • 0,5 TL Kardamom gemahlen

Der Sauerteig muss einmal angesetzt werden und kann dann jahrelang weiter geführt werden. Je länger er geführt wird umso besser schmeckt am Ende das Brot. Sauerteig nimmt nicht nur Einfluss auf den Geschmack des Brot, er ersetzt auch die Hefe und arbeitet als Triebmittel.
Wie man einen Sauerteig ansetzt erspare ich mir hier detailliert zu erklären, dafür verweise ich auf den Blog der Küchenchaotin, dort gibt es eine total simple Anleitung wie das geht. Nach der Anleitung hab ich das auch mit dem Roggenmehl gemacht und es hat gleich beim ersten Versuch geklappt.

Es gibt aber auch die Variante mit dem „Schisser-Sauerteig“ wer sich das mit dem Ansetzen nicht zutraut. Meinen ersten Versuch hab ich auch so gemacht, geschmacklich ist aber die Variante mit dem angesetzten Sauerteig um Längen besser. Außerdem kann man den Schisser-Sauerteig nicht weiter führen.

Und so wird es gemacht.

Zuerst den Zucker in das lauwarme Wasser einrühren. Dann den Sauerteig dazu geben. Alternativ anstelle des Sauerteig die Hefe einbröckeln, umrühren, ruhen lassen und nach 15 Minuten den Seitenbacher Natursauerteig nach Anweisung hinzugeben.

Beide Mehle mit den Gewürzen mischen. Die Wasser-Sauerteig-Mischung hinzugeben und alles kräftig durchkneten. Das kann man mit der Hand machen, einfacher geht es aber mit der Küchenmaschine (die beste Investition die ich je getätigt habe).

Kneten, Kneten, Kneten bis der Teich weich und glatt ist. Je länger desto besser.

Dann den Teig in eine Schüssel geben, diese mit einem feuchten Tuch abdecken und den Teig 20 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Den Teig dann auf der bemehlten Arbeitsfläche entweder teilen und 2 kleine Laibe oder einen großen Laib formen. Diese(r) sollte dann noch mal weitere 30 Minuten abgedeckt ruhen.
Damit die Laibe in Form bleiben lässt man sie am besten in einem Gärkorb ruhen (muss ich mir unbedingt noch beschaffen, bisher hab ich das in einer Schüssel gemacht, ist aber unpraktisch).

Zwischendurch den Backofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze aufheizen. Perfekt ist es wenn man einen Pizzastein hat, den dann auch gleich mit aufheizen (mittlere Schiene), der macht das Brot auch von unten knusprig.

Bevor nun das Brot in den Ofen kommt empfiehlt es sich eine feuerfeste Schale mit Wasser unten in den Ofen zu stellen, dadurch wird das Brot richtig resch.

Das Brot nun oben leicht einritzen und ab in den Ofen.

Nach 15 Minuten den Ofen auf 170 Grad runterstellen und weitere 40-45 Minuten backen.

Das Brot ist fertig wenn die Kruste knusprig braun ist und es sich beim Draufklopfen hohl anhört.

Abkühlen lassen und genießen!

 

 

 

purple Süßkartoffelstampf

Heute mal ein Mini-Rezept für eine Beilage

Beim Einkauf habe ich bei Penny  „purple Süßkartoffel“ entdeckt. Hmmm, nen Süßkartoffelstampf passt prima zu einem schönen Steak, also mitgenommen.

 

 

Die Zutaten:

  • 500g Süßkartoffel (geht auch mit normalen Süßkartoffeln, müssen nicht purple sein)
  • 2 EL Butter
  • 4 EL Milch
  • Salz, Pfeffer
  • eine Prise Zimt
  • Muskatnuss, gerieben
  • eine Prise Chili

Die Süßkartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In Salzwasser kochen bis sie gar und weich sind. Je nach Stärke der Stücke kann das etwa 20 Minuten dauern. Das Wasser abgießen und die Süßkartoffeln im offenen Topf ausdampfen lassen, das Wasser muss raus.

Die Milch, die Butter, Salz & Pfeffer, Zimt, Muskat und Chili aufkochen lassen. Die Süßkartoffeln entweder mit einer Presse oder einem Stampfer zerkleinern. Und zum Schluß die kochenden Milchmischung unterquirlen. Ggf. noch etwas nachwürzen, fertig.

Guten Appetit!

Der Stampf hat beu uns perfekt zum Steak und Romanesco gepasst. Dazu dann noch ein dunkles Porter Bier, ach, ich schweife ab… 😉