Wie man Google Street View für seine Zwecke missbrauchen kann

In einigen Tagen startet nun der heiß diskutierte und umstrittene Web-Dienst Google Street View in Deutschland mit 20 Großstädten wie z.B. Berlin, Bremen, Hamburg, Hannover oder Frankfurt. Im großen und ganzen sollte eine automtische Unkenntlichmachung von Personen und Autokennzeichen erfolgen. Nun haben aber Datenschutzbeauftragte von Google gefordert dass man sich gegen die Veröffentlichung seiner Immobilien zur Wehr setzen kann.
Google kommt dem nach und bietet auf seiner Serviceseite die Möglichkeit einen Antrag zur Unkenntlichmachung online auszufüllen.
[singlepic id=91 w=100 h=75 float=left]Das geht relativ einfach, ich habe es mal für mein Häusle ausgefüllt obwohl mein Wohnort derzeit nicht zur Veröffentlichung ansteht. Man sollte aber dazu wissen dass Google bereits seit 2008 definitv alle Straßen in Deutschland erfasst hat. Man kann sich also nicht sicher sein ob und wann ganz Deutschland so veröffentlicht wird.

Nun aber wieder zurück zur Titelzeile.
Vor einigen Tagen haben die Fussballfans des BVB die Löschung des Stadions ihrer Erzrivalen Schalke bei Google beantragt.

[singlepic id=89 w=100 h=75 float=left]Einen Screenshot des Antrags findet man auf der Webseite der BVB-Fans www.schwatzgelb.de
Dort ist dann zu sehen wie die Positionsmarke genau auf das Dach des Stadions von Schalke gesetzt wurde. Bei den Angaben wie das Gebäude aussehe trugen die BVB-Fans einfach „Hässlich“ ein.
Ob Google die Verpixelung der Arena vornehmen wird ist zwar fraglich aber durchaus möglich: der Verifizierungscode zur Durchführung kann nämlich auch an eine andere Adresse als der gemeldeten erfolgen. Und die wird mit ziemlicher Sicherheit einem BVB-Fan gehören.

Ein Schelm ist wer jetzt Böses denkt:


Imtech Arena
Sylvesterallee 7
22525 Hamburg


Weserstadion
Auf dem Peterswerder 35
28205 Bremen

um nur mal zwei zu nennen…

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