Post aus Seattle und anderes

Heute früh fand ich eine Nachricht aus dem Geocaching HQ in meinem Postfach:

Hallo liebe Geocacher,

Wir können offiziell bekannt geben, dass Geocaching.com NICHT gehackt wurde und keine Daten direkt von der Webseite heruntergeladen wurden. Die Datenliste, die auf Facebook und anderen Webseiten zum Download zur Verfügung gestellt wurde, wurde sowohl aus den Daten, die illegal von GeoCheck.org heruntergeladen wurden, als auch durch Crowdsourcing zusammengestellt. Wir haben die Hauptverantwortlichen für das Zusammentragen und Teilen dieser Listen identifizieren können und deren Geocaching-Benutzerkonten gesperrt.

Wir danken Euch dafür, dass Ihr auch dieses Update mit Euren Geocaching-Freunden und Bekannten teilt!

Viele Grüße,

Annika

Annika Ledbetter
Community Volunteer Support Coordinator
Geocaching HQ

Von den Hauptaktiven der Gruppe wurde meines Wissens nach aber erst einer gesperrt.

Außerdem hat sich Hen Schü bei Facebook in der Geocaching Community Deutschland zu Wort gemeldet.

image

image

Ich habe ihn gebeten seine Stellungnahme an öffentlicher Stelle zu schreiben, nicht jeder der Betroffenen hat Facebook oder hat Zugriff auf diese Gruppe.

Für meine persönliche Meinung zu dieser „Stellungnahme“ habe ich heute früh keine Zeit, ich hänge sie aber später drunter.

24 Gedanken zu „Post aus Seattle und anderes

  1. Schade, ich hatte gehofft dass vom GCHQ eine eindeutige Aussage zu Sprüchen wie „Egal, wenn ich im Papierlogbuch stehe darf ich online loggen“ und „Jeder kann das Spiel spielen wir er will“. Solange sowas nicht kommt wird den Spielverderbern und Falschspielern das Leben zu leicht gemacht.
    Und was das Posting von „Hen Schü“ angeht – jeder blamiert sich eben so gut wie er kann…

    BTW: Ulf, kommentieren per Handy scheitert am fehlenden Captcha

  2. Schon bekannt mit dem Captcha, scheint am mobile Theme zu liegen. Ich schau nach Feierabend noch mal genau

  3. Hier wird sehr gerne der Satz „Jeder kann das Spiel spielen wir er will” kritisiert. Wenn dieser Satz NICHT gelten sollte, dann müßte es ja irgendwo irgendwelche Regeln geben, die den Usern zeigen wie das Spiel genau zu spielen ist.
    Merkwürdigerweise gibt es die aber nicht.

    Das GCHQ gibt ganz bewusst keine Regeln vor, weil jeder Mensch anders denkt und tickt und entsprechend eine andere Vorgehensweise vervorzugt. Hier soll der User bewusst nicht entmündigt werden.

    Aber wer es besser weiss, zeige mir doch bitte mal die Regel, wo drinsteht, wie man die Dosen finden muss! Nur Schriftliches zählt, kein „Zwischen-den-Zeilen“ oder „ungeschriebene Gesetze“.

    Grundlage sind die GC-Guidelines:
    http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx
    oder auf deutsch
    http://www.gc-reviewer.de/guidelines/

    … also ich habe dort nichts finden können.

  4. Ach so, bei Facebook Lösungen anfragen und GPXe sammeln hat nichts mit „wie ein Nerd vorm PC zu hocken“ zu tun? Da geht jetzt wohl einigen der Ar… auf Grundeis

  5. „30 Minuten bei Facebook“ versus „480 Minuten für ein Mystery“ … Wer ist da wohl der PC-Nerd?

  6. … Na jetzt können ja alle beruhigt sein und es kann weitergehen wie zuvor …

    Vielleicht sollte man ja einführen dass man im Hint auch gleich die Final Koordinaten inkl Zahlen für evtl. Zahlenschlösser mit angeben muss um die Mysterie Hasser nicht zu solchen Aktionen zu zwingen, denn irgendwie scheinen ja die Owner durch ihre Rätsel dafür verantwortlich gemacht zu werden dss solche Datenbanken entstehen und genutzt werden …

    Da wird wohl nun jeder für sich entscheiden müssen ob und wie er weiter dieses Spiel spielt. Traurig ist nur dass dieser extreme Eingriff in das Spiel nur so wenig Wellen schlägt und viele nur meinen Koordinaten tauschen gab es immer und wird es immer geben. So wird das Problem verharmlost und seine Dimension verdrängt aber so wird das heute mit vielen Themen gemacht.

    Danke an Ulf für das aufgreifen des Themas und die weitere Information dazu sowie der Möglichkeit hier darüber zu diskutieren.

  7. ich habe mir inzwischen (bis auf die letzten 3 Seiten) den Thread zum Thema in Mönks Bashingstudio durchgelesen. Sorry mir gingen da nur 3-4 sehr starke Begriffe durch den Kopf, die ich komplett vermisst habe:
    Respekt, Toleranz, Wertschätzung und Gelassenheit.

    Mir ist die ganze Diskussion dort einfach zu absurd, als dass ich dort konkret irgendwas schreibe. Mir fiel nur Samuel Beckett ein, wie Estragon und Wladimir „den Sinn des Lebens“ (in diesem konkreten Fall vielleicht besser die Frage, ob Mystery-Caches wirklich Caches sind?, gilt der Satz/das Mantra: Jeder spielt das Spiel wie er es mag auch für Mystery-Cache-Owner und -Sucher? etc.pp,…. oder vielleicht kommt Godot doch noch irgendwann 😉 ) beschreiben:
    Estragon: Komm, wir gehen!
    Wladimir: Wir können nicht.
    Estragon: Warum nicht?
    Wladimir: Wir warten auf Godot.
    Estragon: Ah!

    Ich glaube, mehr braucht man nicht dazu sagen, oder?

    viele entspannte Grüße

    Jens

  8. [quote] finden man das: …..[/quote]

    Es wird woanders auch gemacht also gibt es mir auch das Recht
    oder wie soll das verstanden werden. In anderen Teilen der Welt
    wird auf einander geschossen, darf ich nun auch auf Besucher
    meiner Dosen schiessen wenn ich wenn einen entsprechenden Link
    zu einem Konflikt habe……

    [quote] ich weiss nicht wo das Spiel hinführt[/quote]

    Es wird dazu führen, dass man keine aufwendigen Multis/Mysterys
    mehr gemacht werden. Wozu auch? Es besteht ja auch kein
    Unterschied zu einer popeligen Dose an der Leitplanke zu der
    mehr schnell mal gehen kann und nichts besonderes ein schweres
    Rätsel zu „lösen“, man bekommt ja die Koords so…..

    [quote]….egal ob ich die Koord vorher gelöst habe
    oder nicht … Schließlich zielt das Spiel darauf ab!![/quote]

    Also mit anderen Worten eure Regeln interessieren mich nicht nicht!!

    Es gibt bei jedem Spiel Regeln und wenn man beim bescheissen erwischt
    wird muss man die Konsequenzen tragen und nicht die Schuld auch noch
    den Ownern geben, nach dem Motto ihr seit ja selber Schuld.

    Koordinaten an Freunde und Bekannte weiter geben ist eine Sache,
    das landet dann nicht gleich bei den nächsten 100 Leuten, aber im
    Internet ist die Verbreitungsgeschwindigkeit mit nichts zu vergleichen.
    Da wird dann danach gesucht, gefragt um „nur“ mal reinzusehen man will
    es ja nicht verwenden und die Kumpel interessiert das natürlich auch und schon ist es bei den nächsten 3000 Leuten auf der Platte gespeichert……
    Dafür will man dann natürlich auch nicht verantwortlich sein, aber doch
    dafür ist man verantwortlich, genauso die der Programmierer einer Malware
    man hat es erschaffen und in umlauf gebracht und daran gibt es nichts zu
    rütteln.

    Es gibt doch genug Tradis die man so finden kann, also warum ist
    man so geil auch den Punkt wenn es doch um „nur“ um das draussen
    sein geht? Oder muss man sich mit seiner tollen Statistik brüsten
    was für Held man doch ist………?

  9. ACHTUNG ZENSUR !!!

    DIESES FORUM IST NICHT NEUTRAL !!!

    Alle Threads die hier gepostet unterliegen der ZENSUR von „Ulf“. Wer Diskussionen anstösst die nicht seinem Glauben entsprechen, fliegt raus.
    Soeben geschehen, nur ein paar Posts weiter oben: Es wurde sachlich ein Diskussion angeboten, die „Herrn Ulf“ offenbar nicht gefiel.

    Wer Fairnis beim Cachen einfordert, sollte auch Fairnis bei der Diskussion darüber wahren.

    FAIRE CACHER MEIDEN DIESES FORUM !!!

  10. Meine liebe Antonia (Ja, ich weiß dass „Faircacher“ und „Antonia“ ein und dieselbe Person sind, ihr habt exakt die gleiche IP),
    hier mal ein paar aufklärende Worte für Dich:
    Doch, ich bleibe neutral. Ich habe bisher lediglich 3 Kommentare nicht zugelassen. In zweien standen Namen und Adressen von Leuten (was ich nicht ok finde) und im dritten wurde derbst beleidigt. Ich hatte von Anfang an geschrieben dass ich mir das Recht heraus nehme solche Sachen auszublenden.
    Warum nun sind Deine Kommentare nicht sichtbar? Weil sie, aus welchen Gründen auch immer, im Spamfilter gelandet sind. Und da ich nicht 24/7 am PC sitze sondern einer Arbeit nachgehe sehe ich so etwas nicht sofort. Schon mal gar nicht am Handy.
    Ich habe auch diese, in meinen Augen nicht freundlichen Kommentare nachträglich freigeschaltet.

    Und noch mal zum Mitschreiben: dies ist KEIN Forum. Es ist ein Blog in dem man kommentieren kann und darf. Damit mir da aber niemand ungefragt irgendwelche Werbungen unter die Beiträge ballert oder gar beleidigt werden die Kommentare nicht automatisch frei geschaltet.

    Und schon mal gar nicht mit ner Fake-Mailadresse und an mehreren Stellen gleichzeitig mit gleichem Text. Aber das war bestimmt nur ein Versehen von Dir. Ich habe mir auch hier erlaubt die Mehrfach-Kommentare auf einen zu reduzieren. Steht ja eh das gleiche drin.

    Und wir können jetzt noch tagelang diskutieren, wir beide werden einfach auf keinen Nenner kommen. Denn egal was ich auch sage, Du findest es doof und akzeptierst meine Ansicht nicht. Ich habe Dir vorgestern schon geschrieben dass ich Deine Meinung akzeptiere dass Du meine Ansicht doof findest. Wozu also noch weiter diskutieren (also wir beide jetzt, dass Du mit anderen weiter diskutieren magst akzeptiere ich ebenfalls und werde Deine Kommentare auch weiter frei schalten. Wenn Du denn wieder als Antonia schreibst und auch sachlich bleibst.)

  11. @Antonia:
    also ich kenne Ulf recht gut und ich muss sagen, ich kann nicht wirklich glauben, dass er hier irgendetwas erfindet oder sich heraus reden muss.
    Warum denn?
    Ich habe jetzt euren Disput nicht mitbekommen. Entweder weil er per pm gelaufen ist, oder weil ich hier jetzt nicht alle Kommentare noch einmal durchsuchen will. Ist mir zu öde und anstrengend!
    Aber selbst wenn ihr gegeläufige Meinungen vertretet, so glaube ich nicht, dass er glaubt es nötig zu haben, dich hier „mundtot“ zu machen. Ansonsten hätte er deine weiteren Notes ja auch nicht frei schalten brauchen!

  12. Ich verwurste jetzt mal einen Beitrag, den ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, weil ich hier mal kurz Puls bekommen habe.

    Seit einigen Tage lese ich passiv alle möglichen Blogs und frage mich hier und da immer wieder, ob ich was antworten soll. Oft fehlt mir die Motivation, da ich denke diejenigen, die das Spiel meines Erachtens nach „falsch“ spielen lesen es doch eh nicht. Nun aber finde ich auch hier (in den Kommentaren) wieder mal den Satz „jeder wie er will“, aber meines Erachtens verstehen viele da was falsch.

    Ich für meinen Teil habe Spaß an Rätseln. Ich löse sie selbst, fast immer versuche ich völlig ohne Hilfe auszukommen, mitunter frage ich nach einem Tipp (meist beim Owner selbst) aber das wurmt mich schon. Koordinaten aus einer Datenbank zu nehmen liegt mir ferner als alles andere – was wäre der Spaß daran?

    Nun sagen die Mystery-Gegner, die ich ja auch verstehen kann, dass Ihnen das Rätsel nur ein Hindernis auf dem Weg zum Log ist. Sie möchten nicht denken, sie möchten in der Natur sein. Mal abgesehen davon, dass die meisten, die das sagen am liebsten mit dem Auto bis zur Dose fahren und sich ärgern wenn auf dem Weg vom Final zum Auto 500 Meter ohne Bonus „Punkt“ verstreichen, es sei ihnen doch gegönnt, nicht nachdenken zu müssen! Dafür gibt es doch die anderen Typen des Geocachings. Wenn also der, der einfach direkt zur Dose möchte bitte einfach nur Traditionals suchen würde! Dann könnten die andern doch wunderbar weiter Multis und Mysteries suchen. Wenn die Mysteries auch nur noch diejenigen machten, die Bock drauf haben, würden Owner auch weniger legen, weil sie für gewöhnlich auch möchten, dass die Dosen gefunden werden.

    Ich bin total FÜR „jeder wie er möchte“, ich bin aber dafür, dass „jeder AUF FAIRE ART wie er möchte“.

    Als Mystery-Owner ist mir ziemlich egal, wer durch Datenbank oder durch Lösung zum Final marschiert. Es geht ja darum, dass die Leute dabei eine gute Zeit haben. Und wenn sie sich über den „Punkt“ freuen, ohne das Rätsel gemacht oder verstanden zu haben, was solls. Ich kann sie nicht zwingen mein „Werk“ verstehen zu _wollen_. Und ob die Koordinate nun aus einer Datenbank kommt oder von Freundcacher XY, was macht da den Unterschied.

    Wichtig ist es mir als Mystery-Löserin! Denn ich schiele schon auf die Statistik. Ich mag Zahlen und ich bin zum Beispiel ziemlich stolz drauf, dass ich bei über 4000 Funden eine Tradiquote von unter 50% erreicht habe. Das soll mal einer nachmachen! FTFs kann ich nicht, dazu bin ich auf dem Rad zu langsam. Fünfstellige Anzahl Funde kann ich auch nicht, mein Aktionsradius ist zu klein. Also bin ich stolz auf das, was mich auszeichnet: Lange Logs, viele Un-Tradis, krasse Challenges. Aber doch nur, wenn ich das auch ehrlich erreicht habe.

    Was mich dann stört ist, dass um mich herum alle Möglichen Cacher 1000 Mysteries gefunden haben und ich denke was müssen die schlau sein, und dann stellt sich raus die sind blöd wie Brot. Oder ich denke so viele T5er oder Multis oder was auch immer, ihr seid aber echt fleißig und dann stelle ich fest, die machen aus jeder Dose einen Tradi und lassen sich bei Dosen an die sie nicht heranreichen von anderen eintragen. Das schmälert im Vergleich _meine_Leistung!

    Logisch, jetzt kommt mir der nächste mit „du machst das doch nicht für deinen Erfolg“ oder „DU weißt ja aber dass DU ehrlich bist“ und da muss ich sagen „jain“, natürlich gehe ich cachen aus anderen Gründen als „nur“ Gummipunkten, aber mir darf doch Statistik „auch“ Spaß machen? Und dass ich nicht schummele, andere aber schon, das kann die Zahl nicht unterscheiden. Und dieser „auch“ Spaß an Statistik und dem Wetteifer und dem „sportlichen Messen“, der für mich ganz sicher nicht der Hauptteil, aber durchaus auch eine Facette vom Geocaching war, den zerstören mir die „Betrüger“ damit und das ist der Grund weswegen ich mich ärgere.

    Somit jaja, „jeder wie er will“ solange er dabei fair bleibt. Und wenn mir einer kommt mir „es steht nirgendwo geschrieben, dass ich den Mystery lösen muss, ich muss ja nur im Logbuch stehen“ dann ist das derart armseelig, dass mir da gar keine Antwort mehr zu einfällt. Ich muss auch nicht zum Tradi um die Ecke, ich kann mich auch eintragen lassen. Ist auch Guidelinekonform.

    Ich weiß, dass es ein Spiel ist und meine Gesundheit und gute Laune wichtiger als sich aufzuregen. Aber es hätte doch nicht sein müssen oder? Wenn einfach jeder macht, was er kann und will ohne zu schummeln und den Rest einfach liegen lässt. Beschiss, Betrug, Unfairness (und Blödheit) sind Dinge an Menschen, die mich massiv enttäuschen und mir daher auch die Freude schmälern. Das ist, was mich persönlich an der Sache stört.

    my 2 (vielleicht eher 20 sorry) cents.
    Bibi

  13. Jeder darf Cachen wie er will…

    Darf ich als Owner auch legen wie ich will? -> Bei GC.com nicht
    Laut Deutschem Grundgesetz -> auch nicht (Google: Polizeieinsatz wegen Geocache)
    Wir alle unterliegen irgendwo bestimmten Regeln. Manche, um Dritte zu schützen, das gute Miteinander zu wahren oder nur um uns vor uns selbst zu schützen. Doof wenn wir beim Legen uns an alle Regeln halten müssen – die jeweiligen Cacher auf alle Regeln schei***

    Warum nun jemand mit 3000 Funden besser ist als jemand mit 25 – lachhaft! Habt Ihr wirklich diese Art von Sch*vegleich nötig?
    Ich frage mich eher bei einer derart hohen Fundzahl wie diese wohl erreicht wurde.
    Woran erkennt man einen korrupten Politiker? Am Kontostand!
    Da geb ich „Tio Wolkenreiter“ recht. Wer gibt nach der HenSchü-Affaire noch was auf Eure Wertungen?

    Ob es nun Hen Schü war…oder jemand anderes diese „tolle Idee“ gehabt hätte. Lemminge gibt es überall die Eimer mit brauner Masse zum reintreten suchen. Bad Luck für Ihn dass grade er den Stein ins Rollen gebracht hat. Reue kommt etwas spät. „Sorry Herr Wachtmeister, ich wollt Ihn nicht erschießen, aber nun klebt sein Kleinhirn an der Wand“.
    So macht man sich einen Namen in der Szene. Dumm gelaufen.

    Was mich ABER derart an der HenSchü-Affaire stört ist es, wenn ich als Owner WOCHENLANG arbeite, bastel, den ganzen Mist (bis 70 Kilo an Stationen) ins Feld raus trage, aufbaue, nur um andere Cacher zum Spielen einzuladen. Dann darf ich mich noch mit den Reviewern rumprügeln, die wirklich jedes Detail wissen wollen ….
    Am Ende steht eine ausgeklügelte, lang geplante Runde mit selbstgebauten Stationen.
    Dann muss ich zuerst zusehen wie die FTF-Jäger mit Standartlogs wie die Geier drüber herfallen. Sobald genug Favopunkte da sind kommt mir noch so ein Fuzzi von Cacher mit einem Log „Mal eben schnell gehoben“… („+1“ hat GsD noch keiner gewagt). TRAURIG wenn man so viel aufbaut man sieht dass jemand LUSTLOS nur den Punkt einsammeln wollte.

    Ich hab direkt mitbekommen wie ein wirklich genialer, kerninger Cache den Bach runtergegangen ist. Ein absolutes Hammer-Teil der viel Arbeit, viel Weg und vor allem viel Hirn verlangt hat. Am Ende haben die T5-Geilen das Ding regelrecht vergewaltigt – aber auch nur weil durchgereicht.
    Ohne einen Mitcacher der beim Klettern und auch beim Rätseln gepusht und verlaufene Irrwege verneint hat, hätte ich den „nie nicht“ geschafft. Drauf kommen musste ich trotzdem selber, erst dann wurde es mir bestätigt.
    Sei gesagt das war eine tagelange Aktion die von den T5-Heinies mit „Am Ende eines ertragreichen Cachertages flott geloggt“ eingeschrieben wurde.

    Nein, ohne Hilfe kann man das Cachen und Rätseln nicht lernen – aber
    Rätselhilfe? Final-KOs runterladen ist keine Hilfe – das ist Mindfuck! Geh Ziegel sch..en – aber Du wirst es SO nicht verstehen!
    Ich nenn es PUSSY-CACHEN! weil einfach die kahnschen Eier fehlen, selbst wenn gelöst, den bereiteten Weg zu machen um ans Ziel zu kommen.

    Der Owner macht sich die Mühe eine Geschichte zu erstellen, und dann suchen einige nur das Happyend. Armutszeugnis! Eure Vorfahren haben nicht überlebt weil sie sich nur die Rosinen raus gesucht haben.

    Es ist mir egal ob GS/GC.com den Mist verbockt hat. Wann hilft man uns als Ownern etwas dagegen zu tun? Wir werden immer mehr kastriert während unsere KOs frei durchgereicht werden.

    Ich hab mir temporär meine eigene Lösung gebastelt: Ein Logbuch an einer ZS nur für die Punktesammler – Log and forget – in der Hoffung dass damit die restlichen Stationen nicht verbrannt werden. Ob es was bringt wird die Zukunft zeigen 🙁
    Klar, HATERS gibt es überall also warte ich auch nur bis man meine Runde(n) vernichtet weil ich mich offen gegen das Durchreichen ausspreche. Darunter leidet dann GC.com und alle anderen Cacher. Ich hoffe das die Vernunft der meisten darüber siegen wird.
    Aber wenn die Owner wegen dieser HenSchü-Affaire aufgeben, sind die Statistikcacher auch ohne weitere Beute.

    Als SEHR enttäuschter Cacher/Owner:
    As if Annnika -Yellow- Ledbetters comment would change somthing, beeing alone with this desaster.
    Saludos
    GauchitoD

  14. Keine Ahnung ob ich mich damit unbeliebt mache – aber was ändert sich jetzt? Nichts! Großer Aufschrei! Groundspeak sperrt ein paar Nutzer. Und die, die die Liste haben können nun alles loggen. Die Owner „freuen“ sich ggf. über mehr Logs oder archivieren ihre Caches. Die, die die Listen erstellt haben und weiterhin erstellen werden, tun dies zukünftig vermutlich noch konspirativer.
    Sprich eine ganze Menge Leute kann jetzt zumindest über den ganzen deutschssprachigen Raum hin und wieder ein Döschen mitnehmen ohne jegliche Vorarbeit. Diejenigen, die ein paar Tage zu spät gekommen sind wissen jetzt nur, dass es die Datenbank gab/gibt – aber nicht wer sie alles hat und wo sie aktuell zu beziehen wäre. Maximal kann man in einer beschnittenen Datenbank nachschauen, ob man betroffen ist. (Info: Um Umkreis von über 20km gibt es hier praktisch keinen Cache in der Datenbank).
    Groundspeak scheint das Ganze nicht so zu interessieren, jedenfalls ist das Statement dürftig im Vergleich zum Herumwuseln in der Community.
    Wenn man da was ändern will, dann sollte man die Datenbank überall veröffentlichen und Druck ausüben. Groundspeak kann nicht alle bannen. Und sie können auf Dauer nicht mehr wegsehen und weiterhin irgendwelche Optionen einbauen, die keiner braucht und dabei die wirklichen Probleme des Spiels und des Systems dahinter ignorieren.
    Was haben mir die Reviewer wegen GC-Vote den Publish verweigert – aber Geochecker, deren Gefahre jetzt gezeigt wurde, werden durchgewunken?
    Oder massenhaft Powertrails, die in den 5m breiten Grünstreifen zwischen Bundesstraße und Bahnschiene hingeschmissen wurden und in deren Beschreibung steht, dass es ein Statistikpunkt ist, kein ausführliches Log erwünscht wird und nach 3 Monaten wieder eingestampft werden. Und nach 3,5 Monaten tauchen dieselben Dosen als neuer Trail im Besitz eines anderen Cachers auf mit neuem Namen? Oder 2 Events am Tag von demselben Cacher, einer morgens im Fastfoodladen XY und abends im Fastfoodladen YZ gegenüber. Mysteries, bei denen man nicht weiß ob die miese Rechtschreibung Teil des Rätsels ist? Oder gleich Owner, die die Lösung für eine Challenge nicht akzeptieren und das Listing so verändern, dass es bestimmte Cacher im Nachhinein wieder ausschließt und deren Logs gelöscht werden.
    Ich persönlich radle zu den meisten Caches bzw. mach die beim Radeln nebenbei. Ab und zu mal zum Spazierengehen. Aber die Zeiten, in denen extra zu einem Cache 20-50km gefahren wurde, sind vorbei. Im nächsten größeren Ort 25km weiter liegen HUNDERTE Mysteries und Tradis, überall hingeschmissen und alle vom selben Owner. Zig mal dasselbe Rätsel in verschiedenen Farben.
    Da ist eine Datenbank, die von allen jetzt unter Verschluss gehalten wird und somit einfach mal einem Teil der Community als Vorteil dient, das wirklich kleinste Problem. Denn die, die halbwegs ehrlich spielen, wissen jetzt, dass die, die nicht halbwegs ehrlich spielen, noch mehr Vorteile haben. Der Betreiber des Spiels, Groundspeak, schert sich da aber so wenig drum wie um die ganzen anderen Dinge. Unverständlich sind dann aber die Deppen, die dann tatsächlich mitten auf der Bundesstraße anhalten, über die Leitplanke klettern und an der Bahnschiene den Petling suchen. Wahrscheinlich dieselben, die jetzt die aktuellen GPX auf dem Gerät haben und laut schreien, dass das nicht OK ist. Dieselben, die einen Powertrail komplett loggen obwohl bewusst eine Dose gar nicht vor Ort war!
    Das Spiel war wirklich mal toll. Aber warum werden Powertrails freigeschalten. Die erste Regel ist doch die, dass der Ort besonders sein sollte. Warum zwischen Bundesstraße und Schienen? Warum Mysteries, die vor Ort nicht lösbar sind und die Dose auch nur in der Leitplanke klemmt? Warum wird da nicht mal von oben an die Reviewer instruiert, dass keine Scheiße mehr freigeschalten werden darf. Nein, stattdessen weiß der anständige Cacher, dass die unanständigen schon wieder im Vorteil sind und dagegen auch nichts unternommen wird.

  15. Warum wird das freigeschaltet ?
    Weil der Cache dann offensichtlich gegen keine Spielregel verstößt.
    Wenn niemand den Mist loggen würde, würde sowas bald von Alleine verschwinden.
    Traurigerweise bekommt dann der Bonus eines solchen Powertrails, sei er noch so schlecht immer noch mehr Besucher und FP als so manche Geocaching Perle.

  16. Meine Güte, typisch deutsch.
    Die ganze Sache finde ich ziemlich unspektakulär.
    Datenbanken gehackt werden ständig. Das ist nicht anständig. Aber kein Grund daraus so ein Gewese zu machen. Und Crowdsourcing ist in anderen Ländern völlig normal. Da werden GSAK Datenbanken untereinander getauscht und die wachsen und wachsen und keinen kümmert es. Bei so viele sinnlosen Mysterys, wie wir sie in Deutschland haben musste es ja irgendwann so kommen. Und nun ist die Bombe geplatzt. Na und? Es wird so weiter gehen. Und wenn da Mysterys sind die Spaß machen, werden sie sicherlich auch selbständig gelöst. Aber die Welt mit Mysterys zu Pflastern , bei denen man stupide stundenlang in Internet recherchieren muss oder spezialwissen braucht finde ich Viel schlimmer als Crowdsourcing. Solche Caches sollten eigentlich verboten werden, da sie Plätze für anständige Caches blockieren.

  17. Ich finde es spannend zu Erfahren, wie unterschiedlich und doch meist Gehaltvoll die verschiedensten Meinungen hier zusammen kommen. Als Owner von 1 -2 „?“ vertrete ich auch die Auffassung, dass es, unabhängig von der Moral, welche ja leider sowieso viel zu oft übergangen wird einfache und klare „SPIEL“-Regeln gibt, wie überall auch. Ich überfahre auf der Straße auch keine roten Ampeln, nur um schneller am Ziel zu sein. Das Problem ist natürlich nicht nur auf den „Fahrer“/Spieler zurückzuführen. Ich kann es durchaus nachvollziehen, dass bei einer großen Anzahl an Problemen, bei fallender Anzahl an alternativen Möglichkeiten die Versuchung zur „Abkürtzung“ wächst. Es gibt wirklich garstige Dinger, und mit einfachsten mitteln ans Ziel zu gelangen ist nicht nur Menschlich es ist eigentlich auch empfehlenswert, gar Ökologisch. Bei dieser Betrachtung, allerdings, fällt Etwas auf; nämlich, dass das Ziel der Spielenden Personen sich im Spielverlauf wandelt. Zu Beginn ist immer alles ganz einfach. Spiele allgemein haben diese Eigenschaft, sonst würden wir schon zu Beginn straucheln und die Lust daran verlieren, was nicht gewollt ist. Mit zunehmendem Spielverlauf nimmt wie bei jedem Spiel die Schwierigkeit zu; was ebenfalls gewollt ist, sonst würde uns mit der Zeit langweilig werden und wir würden warscheinlich schon bald die Lust daran verlieren. Auf Geocaching übertragen bedeudet das: sind alle Grünen weg, bleibt nur noch der Rest. Das Spiel an sich gibt also schon Anreiz zum „Schummeln“. Der Spielspaß ist abhängig von der Quallität der Cachs, welche wiederum abhängig von der Fähigkeit und der Einstellung des Owners, der Ihm zugesprochenen Möglichkeiten bei der Erschaffung des Cachs und zu guter letzt von der Beziehung zwischen Owner und Gemeindschaft. Die Gemeindschaft, dass sind wir alle. Wir behandeln den Cache ordentlich, zerstören Ihn nicht; Der Owner ist zufrieden. Wir würdigen seine Arbeit (nicht nur durch irgendwelche dummen Punkte, sondern durch schöne Einträge etc.); der Owner ist erfreut und sicher gewillt auch gute Kritik einfliesen zu lassen. Zerstöre, beschmutze oder schummle ich den Owner/ seinen Cache, wird es Ihn nicht freuen, und er wird versuchen durch verschiedene Maßnahmen, wie extrem schwere Aufgaben, unerreichbare Klettercachs, frustriertes Löschen von Logs oder am schlimmsten durch komplette Aufgabe seiner Tätigkeit die Lage zu handhaben. Die Frustration wächst etc…
    En jeder von uns wächst an seinen Aufgaben, auch ein Owner mach Fehler, aber manchmal will er einfach nicht, das sein Cache 1000 mal gefunden wird, drum baut er sozusagen eine Hürde rings rum, die erst überwunden werden muss. Untergräbt man diese Hürde, schadet man dem Owner, die Cachequallität sinkt, der Spielspaß sinkt. Ist der Owner kritikfähig, was er meistens ist, wird er sich ggfls von Hinweisen von Außen leiten lassun und seine Cachestrucktur anpassen, insofern er dies als Ziel hat. Die Möglichkeiten, welche Ihm gegeben sind, bestimmen (zummindest bei geocaching.com) andere; weswegen er dort keinerlei Einfluss hat. -Im eigenen Interesse: es gibt auch besseres als g c, glaubt mir- Der Cacher (also kein Owner) hat grundsätzlich das Privileg, ohne Einsatz von Gütern jeglicher Art, Spaß ander Arbeit von einer Vielzahl am Ownern zu haben. Der Owner stellt seine Kreativität dem Cacher kostenfrei zur Verfügung; sorgt sozusagen für die Unterhaltung des Cachers. Ohne den Owner hätte der Cacher (in seiner Funktion) nichts zu tun. Ohne den Cacher gäbe es den Owner (in seiner Funktion) nicht. Der Owner entscheidet konstruiert das Spiel und besitzt damit die Entscheidungsgewalt, wie die Regeln lauten, welche vom Cacher zwingend befolgt werden müssen, ansonsten sinkt nicht nur die Spielquallität, sonder das Spiel an sich ist fragwürdig. Der Cacher hat somit eigentlich die Verantwortung nach den Regeln zu spielen und sogar dem Owner ein feedback über dessen Werk zu gebe um die Spielquallität und somit den Spaß aller stetig anwachsen zu lassen. Dies sollten alle Spieler wissen. Und doch kommt es zu solchen Problemen des Massenhaften Betrugs. Vielleicht liegt die Ursach darin, weder beim Cacher, noch beim Owner, vielmehr bei… 😉

    Ich persönlich vertrete schon sehr lange die Meinung, dass es um Welten besseres gibt als nur die Eine, ich spiele, weils gemütlicher, fairer und irgendwie nicht so Ökologisch fordernd, schöner ist viel lieber offen, oder open..

    Grüße, Peter ..

    PS: .. Rechtschreibefehler können behalten werden

  18. Moinsen Ihrs!

    Ich muss zugeben, bei meinem letzten Comment war ich BRASTIG, carajo!
    Allerdings hat sich etwas ergeben was ich gerne mit Euch -insbesondere den Ownern unter Euch- teilen möchte:

    Mittlerweile hatte ich ausführlichen Kontakt mit einem Reviewer bezüglich der erwähnten Idee bei besonderen Rätselcaches ein weiteres Final an einer der ersten ZS einzufügen. Den Namen des Reviewers möchte ich hier nicht öffentlich machen um Sie/Ihn vor einer Mailflut zu schützen.

    Der O-Ton der Regeln besagt: „…there must be A logbook“ …. und nicht „..just ONE logbook“. Somit können wir uns als Owner zumindest vor den Kosten der Wartung durch übermäßigen Besuch etwas schützen indem wir ein zweites Logbuch für Gummipunkte-Jäger an einer der ersten ZS einbauen.
    Natürlich ist es nicht sinnvoll (da nochmal einen Dank an den Reviewer) das im Listing zu posten, da dies nur die Punktejäger anziehen würde.

    Jeder Cacher kann damit selbst entscheiden ob er nur den Punkt will oder Spaß auf der vom Owner ausgearbeiteten Runde und den Stationen hat.

    Nachteil ist sicher dass jeder sehen kann wer sich bis zum eigentlichen Final „durchgekämpft“ hat und wer nur scharf auf den Punkt ist/war.

    !!Da wir alle Menschen sind, sehe ich grade hier das Problem: Denn so kann jeder sehen wer im richtigen finalen Logbuch steht – und wer nicht. Als Owner müss(t)en wir hier aktiv und konsequent das „schlecht machen“ der Punktejäger unterbinden – unabhänging von unserer persönlichen Meinung.!!

    Am Ende cacht jeder wie und wofür er will. Wer nur den Punkt will, soll Ihn sich holen, solange er MIR damit nicht mehr Arbeit und Kosten entstehen lässt oder meine Stationen verbrennt. Das ist mir so lieber als wenn mir wieder meine Schlösser am Final von Cachern wegen dem Punkt aufgebrochen (zerstört) werden.

    Auch wenn es ein paar schwarze Schafe gibt, habe ich nach wie vor Vertrauen in die Spaßcacher unter Euch. Für Euch bastel ich weiter. 😉

    Liebe Grüße – Saludos
    GauchitoD

  19. Pingback: Kurzer Rückblick auf #Mystery-Gate » Hilftdirweiter.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.