Buchtipp – Das Vorzelt zur Hölle: Wie ich die Familienurlaube meiner Kindheit überlebte

Eigentlich gehört das schon nicht mehr in die Kategorie „Was der Ulf gerade liest“ weil ich es gerade durch habe 😉

„Das Vorzelt zur Hölle: Wie ich die Familienurlaube meiner Kindheit überlebte“ von Tommy Krappweis war mal wieder eines der Bücher welches ich in sehr kurzer Zeit regelrecht verschlungen habe.

In groben Zügen beschreibt er wie seine Kindheit mit all den Cacmpingurlauben seiner Eltern verliefen: absolut katastrophal aus der Sicht eines kleinen Jungen der viel lieber liest, mit Lego spielt oder sich Pumuckel-Kassetten anhört.

Ich habe mich beim Lesen immer wieder beömmelt weil ich in den Beschreibungen das Vater-Sohn-Verhältnis sah wie ich es auch erlebt habe. Wir haben zwar früher nie gecampt, aber ich kann mich immer noch lebhaft daran erinnern wie auch meine Eltern mir idese und jene Sache versucht haben schmackhaft zu machen. Immer getreu dem Motto „Jetzt probier es doch halt mal aus, das wird dir GARANTIERT Spaß machen“

Herlich fand ich in dem Buch übrigens auch dass bestimmte Geschichten aus der Sichtweise des Sohns und aus der des Vaters erzählt werden; Werner Krappweis ließ es sich nämlich nicht nehmen auch einige Artikel zu schreiben. Absolut herlich!

Tommy Krappweis hat in diesem Buch einen tollen Schreibstil bei dem man sich viele der Situationen so lebhaft vorstellen kann als wäre man Bestandteil der Geschichte, als wäre es einem selbst passiert (siehe oben ‚probier es halt mal aus‘).

So, jetzt noch die offizielle Kurzbeschreibung:

»Jeden Sommer brachen wir mit dem VW-Bus auf von München, Neuperlach in Richtung Süden, ins Jugoskorsikalawienland oder irgendwo anders hin, wo es düstere Felsen, düsteres Meer und düstere Ortschaften mit düsteren Menschen gab. Was es dort nicht gab, war so etwas wie ein Klo oder eine Dusche. Denn meine Eltern waren nicht einfach nur Camper. Nein, sie waren überzeugte Wildcamper. Riesenspinnen auf dem Rücksitz, Schlangen in der Trinkwasserzisterne, gigantische Müllberge und sinkende Schlauchboote – es war alles dabei, was Camping in den 70ern so außergewöhnlich machte. Zumindest wenn man mit meinen Eltern unterwegs war.«

 

Erschienen ist das Buch im Knaur-Verlag unter der ISBN 978-3426784761
Das Taschenbuch kann man hier kaufen und
die ebook-Variante gibt es hier

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